VDE - Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, ihrer Wissenschaften, der darauf aufbauenden Technologien und Anwendungen und wird kurz VDE genannt. Der VDE Hauptverband setzt sich für bessere Sicherheitsstandards, Innovationsklima, für die moderne Ingenieurausbildung sowie eine höhere Technikakzeptanz in unserer Bevölkerung ein. Daher vereint der VDE die Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einen Dach. Hauptaugenmerk des VDE ist vor allem Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erstellung von anerkannten Regeln der Technik für internationale und nationale Normen, sowie Zertifizierungen und Prüfungen von Systemen und Geräte nach VDE Schwerpunkten.

Das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut gehört zu den unabhängigen Prüforganisationen für elektrotechnische Produkte und hat seinen Sitz in Offenbach.

Es werden Geräte vom einfachen Wäschetrockner bis hin zum hochkomplexen IT Produkt geprüft; über 200.000 Produkte tragen heute das VDE Siegel.

Zu den Tätigkeitsfeldern des VDE gehören der Technikwissenstransfer, die Förderung von Forschung und Nachwuchs von Schlüsseltechnologien der Elektrotechnik, Elektronik sowie Informationstechnik und deren Anwendungen. Den Mitgliedern des VDE wird der Zugang zu Netzwerken, Weiterbildung und Wissenstransfers geboten. Des Weiteren werden Energie, Kommunikation, Mobilität und Life Science von der VDE gefördert.

Der VDE ist weltweit tätig, mit einen Netzwerk von internationalen Partnerschaften und Kontakten. Auch kooperiert der VDE mit anderen Verbänden auf technisch-wissenschaftlicher Ebene. Weitere Kooperationen bestehen auch mit IEEE, dem amerikanischen Institut of Electrical and Electronics Engineers. Bundesweit präsent ist der VDE durch 29 Regional- und Bezirksvereine, VDE Landesvertretungen sowie 60 Hochschulgruppen. Namhafte Vertreter aus Technik und Wissenschaft führen ein ehrenamtliches Präsidium und ein hauptamtlicher Vorstand gestaltet die Verbandspolitik. Der Sitz des VDE ist Frankfurt am Main und Repräsentanzen bestehen in Berlin und Brüssel.

Tätigkeit

Oberstes Ziel des VDE ist es, durch seine fünf Fachgesellschaften im Verbund einen Informationsaustausch zu schaffen. Mit jährlich 1.800 Veranstaltungen und 67.000 Teilnehmern ist der VDE diesbezüglich der größte Anbieter für Weiterbildung in der Elektro- und Informationstechnik. Auch engagiert sich der VDE für Zukunftstechnologien und vertritt Interessen der darin tätigen Ingenieure, Wissenschaftler und Studierenden, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Politik. Es werden wissenschaftlicher Nachwuchs sowie technikinteressierte Jugendliche gefördert. Dabei fördert das VDE YoungNet ca. 8.000 Studierende und über 3.000 Young Professionals. Es werden jedes Jahr auch Stipendien und VDE-Preise an besonders begabte Studenten, Absolventen und junge Wissenschaftler vergeben, auch werden Wettbewerbe wie z.B. Invent a Chip durchgeführt.

Der VDE setzt sich ebenfalls als Gründungsmitglied der IEC für international harmonisierte Standards ein. In Offenbach werden jährlich von über 500 Mitarbeitern des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstituts ca. 100.000 Produktprüfungen für über 5.000 Kunden durchgeführt.

Die Vorschriften und Normen des VDE

Die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Informationstechnik, Elektrotechnik und Elektronik. Diese vertritt die Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normungen CENELEC sowie in der der Internationalen Elektrotechnischen Kommission IEC. Es arbeiten rund 3.500 ehrenamtliche Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung für das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE.

VDE-Bestimmungen

Wichtigste VDE-Bestimmungen für Sicherheit in der Elektrotechnik beziehen sich auf:

  • gefährliche Ströme
  • gefährliche Spannungen
  • Die fünf Sicherheitsregeln

Die Berufsgenossenschaften geben die daraus resultierenden Unfallverhütungsvorschriften heraus, die sich zum größten Teil auf VDE-Normen beziehen.

VDE-Vorschriftenwerk

Liste von Artikeln die Beschreibungen zu verschiedenen DIN-VDE Normen enthalten:

Gruppe

Normenreihe

Themengebiet

Erläuterung

0+1

DIN-VDE 00xx und 01xx

Allgemeine Grundsätze/
Energieanlagen

Meta-Normen, Starkstromtechnik

2

DIN-VDE 02xx

Energieleiter

Kabel und elektrische Leitungen

3

DIN-VDE 03xx

Isolierstoffe

Elektrostatik, Isolatoren, Supraleiter

4

DIN-VDE 04xx

Messen, Steuern, Regeln

Überwachungstechnik wie Brandmelder, Strahlenschutz u.ä.

5

DIN-VDE 05xx

Maschinen, Umformer

Batterien und Akkumulatoren, Elektrische Maschinen

6

DIN-VDE 06xx

Installationsmaterial, Schaltgeräte

Elektroinstallation

7

DIN-VDE 07xx

Gebrauchsgeräte, Arbeitsgeräte

Sicherheit von Haushaltsgeräten, Leuchten und Lampen, Medizintechnik

8

Ab DIN-VDE 0800

Informationstechnik

Nachrichtentechnik

Wie bereits eingangs erwähnt, führt der VDE auch Überprüfungen von Haushaltsgeräten durch. Ein gutes Beispiel von früheren Stromfressern sind Wäschetrockner. Die, als Stromfresser bekannten Wäschetrockner haben sich zu wahren Stromsparern entwickelt und tragen so einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt bei.

Die neuen Wäschetrockner: So Sparsam wie noch nie!

Unser sparsamster Wäschetrockner ist nach wie vor die frische Luft und unsere Sonne. Sie trocknet kostenlos und umweltfreundlich unsere Wäsche, in dem sie die Feuchtigkeit entzieht. Aber leider funktioniert das Prinzip in unseren Breitengraden nicht immer, denn sobald ein Gewitterschauer aufzieht und die Wäsche nicht rechtzeitig eingeholt wird, ist sie wieder tropfnass. Dazu kommt, dass auch nicht jeder einen Garten oder Balkon zum Wäsche aufhängen besitzt.

Somit werden, die meiste feuchte Kleidung, Bettlaken oder Handtücher in beheizten Räumen getrocknet. Nachteil ist dadurch, dass das Fenster nicht geöffnet werden kann und sich durch die Feuchtigkeit schnell Schimmel bilden kann. Aber auch im Winter entweicht bei geöffnetem Fenster viel Heizenergie. Das ist für die Umwelt die die weitaus verschwenderische Art Wäsche zu trocknen.

Im Vergleich dazu sind moderne Wäschetrockner wahre Umweltschützer. So verbraucht der sparsamste Wäschetrockner gerade mal Strom im Wert von 25 Euro pro Jahr. Diese arbeiten mit modernster Wärmepumpen-Technologie und sind viel effizienter als Wäschetrockner ohne Wärmepumpen. Und Wäschetrockner ohne diese Technik erhöhen die Stromrechnung deutlich!

Wäschetrockner Typen im Vergleich

Es gibt drei unterschiedliche Typen von Wäschetrocknern auf dem Markt:

  • Kondensations-Wäschetrockner mit Wärmepumpe
  • Kondensations-Wäschetrockner ohne Wärmepumpe
  • Abluft-Wäschetrockner

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Trockner Typen werden hier aufgelistet, sowie in einer Infografik die Kosten für unterschiedliche Haushalte verdeutlicht.

Kondensationstrockner mit Wärmepumpe = Sparen beim Trocknen

Positiv

  • Sparfaktor: Nur 1 bis 2 Kilowattstunden Stromverbrauch reichen für 8 Kilogramm schranktrockene Baumwollwäsche. Auf die Dauer trocknen Wärmepumpen-Wäschetrockner am sparsamsten. So wirken sich auch künftige Strompreis-Erhöhungen weniger drastisch auf die Haushaltskasse aus.

Negativ

  • Investition: Die Anschaffungskosten liegen zwischen 500 und 1 000 Euro.
  • Reinigung: Nach jedem Durchgang sollten Flusensiebe und regelmäßig auch der Wärmepumpenfilter gereinigt werden – das ist bei einigen Geräten eine mühselige Arbeit. Ausnahme sind Geräte von Bosch, LG, Siemens. Diese reinigen den Wärmetauscher selber, mithilfe des Kondenswassers.

Kondensations-Wäschetrockner = Sparen beim Kauf

Positiv

  • Investition: Niedrige Anschaffungskosten, da bereits ab 400 Euro erhältlich. Das rechnet sich wer, nur selten trocknet. Mit einem Kondensations-Wäschetrockner ist es in 10 Jahren etwas günstiger berechnet.

Negativ

  • Stromkosten: Verbrauch ist zwei bis drei Mal so hoch als bei einem Wäschetrockner mit Wärmepumpe. So sind selbst für Kleinfamilien die Kondensations-Wäschetrockner nach rund fünf Jahren teurer als viele Wärmepumpen-Wäschetrockner. Steigen die Strompreise an, dann ist auch das Trocknen deutlich teurer.
  • Reinigung: Flusensiebe und Wärmetauscher müssen regelmäßig gereinigt werden.
  • Aufstellung: Kondensations-Wäschetrockner geben ständig warme Luft in den Raum ab, so sind diese nicht unbedingt gut für kleine Badezimmer oder kleine Kammern geeignet.

Abluft-Wäschetrockner = Das Geld zum Fenster rausblasen

Positiv

  • Investition: Niedrige Anschaffungskosten.

Negativ

  • Umbauen: Der Ablufttrockner leitet seine Abluft zusammen mit der feuchten Luft über einen Schlauch ab. Daher braucht er einen Abluftschacht oder ein geöffnetes Fenster, um die Feuchtigkeit mittels des Schlauchs ins Freie zu leiten.
  • Draufzahlen: Durch geöffnete Fenster geht im Winter Heizwärme verloren. Das treibt somit die Heizkosten gewaltig in die Höhe. Der Trockner selber verbraucht ähnlich somit viel Strom wie ein Kondensations-Wäschetrockner ohne Wärmepumpe.
  • Belüftung: Bei der Aufstellung muss auf ausreichende Belüftung geachtet werden, damit kein Unterdruck entsteht. Das ist besonders wichtig, wenn in der Nähe eine Gastherme, eine Öl- oder Kohlefeuerung steht.

Infografik: Kosten in Vergleich zur Haushalts Größe (Quelle: Stiftung Warentest)

Tipps für den Kauf: Verbrauch, Dauer, Geräusch

Eines sollte immer beachtet werden, denn auch wenn der alte Wäschetrockner defekt ist und die Zeit nach einem neuen Gerät drängt, sollte sich jeder vor dem Kauf informieren, denn Spontankäufe sind meistens riskant. Das neue Gerät soll schließlich auch viele Jahre seinen Dienst verrichten und das möglichst kostengünstig. Hier eine kleine Anleitung wie Fehlkäufe vermieden werden können.

Fragen rund um den Wäschetrockner sind sehr wichtig. Es sollte gezielt nach seinen Bedürfnissen gekauft und auch mehrere Geschäfte besucht werden. Fragen Sie auch nach Lieferkosten und ob der Laden den Wäschetrockner auch die Installation kostenlos übernimmt. Wird der alte Wäschetrockner kostenlos mitgenommen und entsorgt? Ganz wichtig sind die Verbrauchswerte des neuen Wäschetrockners, auch gut zu wissen, wie laut der neue Trockner ist, welche Programmvielfalt und besonderen Ausstattungsmerkmale er hat.

Stromkosten

p>Die Verbrauchswerte der verschiedenen Wäschetrockner sollte verglichen werden. Denn nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel sind niedrige Verbrauchswerte sehr wichtig. Der neue Wäschetrockner soll ja die nächsten Jahre auch so sparsam wie möglich arbeiten und die Stromkosten noch kalkulierbar sein, falls die nächsten Jahre die Preise für den Strom steigen. Das Energielabel mit Angeben der Klassen zeigt einen zu erwartenden Jahresverbrauch der Betriebskosten, womit die Wäschetrockner untereinander verglichen werden können.

Viele Hersteller von Wäschetrockner bieten auch einen Produktfinder für ihre Geräte an. Dadurch können mehrere Wäschetrockner verglichen werden.

Wichtige Werte die Verglichen werden können sind:

  • Stromkosten innerhalb 10 Jahren
  • Stromverbrauch bei Baumwolle schranktrocken
  • Stromverbrauch bei Baumwolle bügelfeucht
  • Stromverbrauch Pflegeleicht in Kilowattstunden

Lautstärke:

Die Lautstärke des neuen Wäschetrockners sollte ebenfalls berücksichtig werden. Im Keller oder dem Hauswirtschaftsraum stören Geräusche des Wäschetrockners kaum. Wenn der Wäschetrockner aber in der Küche oder im Bad steht, sehr wohl. Daher sollte auf den Lärmpegel geachtet werden. Die Lautstärke ist auch auf dem Energielabel angegeben.

Trocknungsdauer:

Bei einer Großfamilie kann der Wäschetrockner fast „rund um die Uhr“ laufen. Da ist jede Minute Einsparung beim Programmdurchlauf bares Geld wert. Es können bei Wäschetrocknern Unterschiede von mehr als einer Stunde sein und eine Stunde mehr Betriebsdauer bedeutet auch eine Kilowattstunde Mehrverbrauch. Hochgerechnet auf ein Jahr kann das somit eine Menge Geld sparen! 
So ist auch Ausschlaggebend wie Wäsche getrocknet wird:

  • Schranktrocken
  • Bügelfeucht
  • Pflegeleicht

Trocknerprogramme prüfen

Jeder Wäschetrockner hat verschiedene Grundprogramme zum Trocknen der Wäsche. Dazu zählen Baumwolle Schranktrocken oder Bügelfeucht sowie Pflegeleicht (leichte Wäschestücke). Darüber hinaus bieten viele Hersteller aber auch noch eine Menge Sonderprogramme an, die eine Maschine verteuern können. Welche Sie aber wirklich brauchen, das richtet sich nach Ihren Textilien und Ihren Gewohnheiten.

Die Extras

Es gibt Extras oder Sonderausstattungen die uns das Wäschetrocknen erleichtern, manche sind aber auch überflüssig und treiben nur den Kaufpreis unnötig hoch.

Sinnvolle Extras sind: Eine Startzeit-Vorwahl und die Anzeige der Restlaufzeit. Wenn der Wäschetrockner in Hörweite steht, ist ein Signalton bei Programmende sehr sinnvoll.

Die richtige Größe der Maschine

Großer Haushalt = große Trommel

Der Wäschetrockner sollte auf jeden Fall passend zur Größe der Waschmaschine gekauft werden. Vor einigen Jahren passten in eine normale Waschmaschine höchstens 5 Kilogramm Wäsche, heute sind es in der Regel sieben bis acht Kilogramm. Es gibt aber auch extra große Waschmaschinen mit bis zu zwölf Kilogramm Fassungsvermögen. Aber große Maschinen kosten wesentlich mehr und sie verbrauchen auch mehr Strom und Wasser. Wenn das maximale Fassungsvermögen nach Möglichkeit häufig ausgenutzt wird, lohnt sich das aber auch und Familien mit großen Bergen von Wäsche profitieren davon definitiv. Denn so lässt sich dann auch die Anzahl der Waschdurchläufe merklich reduzieren.

strong>Kleiner Haushalt = kleine Trommel

Paare ohne Kinder oder Singles brauchen keine groß Waschmaschine oder Wäschetrockner. Hier reicht eine normale Maschine mit einem Fassungsvermögen von 6 Kilo auf jeden Fall aus. Da lohnt es sich das voluminöse Oberbett einmal im Jahr in eine Wäscherei zu bringen. Das ist viel günstiger, als bei jedem Trocknen unnötig viel Strom zu verschwenden, weil der Wäschetrockner nicht vollbeladen ist.

Nicht blenden lassen

Es richtet sich nach dem gewählten Programm, wieviel Wäsche in den Wäschetrockner passt. Wenn auf dem Energielabel eine Menge steht, dann ist das auf die Höchstmenge an Wäsche, die Schranktrocken getrocknet werden kann, berechnet. Bei anderen Programmen wie Wolle oder Pflegeleicht sind meist weniger Gewicht an Wäsche vorgesehen. Das sind dann in der Regel nur 3 – 3,5 Kilo, das sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden wenn überwiegend nur Pflegeleichtes getrocknet werden soll.

Eine volle Trommel spart am meisten Geld

Mal kurz das Saunatuch oder die Bettwäsche schnell waschen und trocknen? Besser nicht. Heute haben viele moderne Wäschetrockner eine sogenannte Mengenautomatik, dabei wird erkannt, wie voll die Maschine ist und ermittelt daraus die Trocknungszeit. Aber trotzdem: Ein halbvoller Wäschetrockner lohnt nicht und verbraucht zu viel Strom. Der Stromverbrauch ist am niedrigsten wenn die Trommel des Wäschetrockners voll ist.

Tipps zum Trocknen

Es lohnt sich die Wäsche nachhaltig zu trocknen, wenn mit möglichst wenig Strom die Wäsche getrocknet wird, denn der schont die Umwelt und gleichzeitig auch den Geldbeutel.

Und so geht´s:

  • Aufhängen: Die sparsamste Variante Wäsche zu trocknen ist die Wäsche an die frische Luft an einer Leine zu trocknen. Nicht zu empfehlen hingegen ist die Wäsche in einen beheizten Wohnraum zu trocknen, denn beim Lüften (um die Feuchtigkeit wieder aus dem Raum zu bekommen) geht oft mehr Energie verloren als ein Wäschetrockner verbraucht.
  • Schleudern: Die Wäsche sollte mit möglichst hoher Drehzahl geschleudert werden. Je weniger Feuchtigkeit, also Wasser in den Textilen zurückbleibt, desto weniger wird an Zeit und Energie für das Wäschetrocknen benötigt.
  • Sortieren: Es sollten die Pflegehinweise auf den Wäscheetiketten beachtet werden. Es ist ratsam, nur Textilen zusammen zu trocknen, die auch das gleiche Trocknungsprogramm vertragen.
  • Lüften: Es sollte für eine gute Belüftung in dem Raum, wo der Wäschetrockner steht, gesorgt werden. Denn Feuchtigkeit, die beim Trocknen nicht kondensiert, entweicht in den Raum und kann die Bildung von Schimmel fördern. Daher sind fensterlose Räume eigentlich ungeeignet. Auch sollte daran gedacht werden, dass vor allem Kondensations-Wäschetrockner ohne eingebaute Wärmepumpe viel Abwärme geben. Das kann in den Sommermonaten sehr stören.
  • Fühlen: Wenn sich Wäsche nach dem Trocknen noch etwas klamm anfühlt, liegt das oft an der Feuchtigkeit in den Luftzwischenräumen der getrockneten Textilien. Dann sollten Sie die Wäschestücke glatt streichen und sie dann austrocknen lassen, anstatt sie nochmals in den Wäschetrockner zu stecken, denn übertrocknete Wäsche lässt sich zudem auch noch schwerer bügeln.
  • Säubern: Nach jedem Durchlauf ist es ratsam, das Flusensieb und die Wärmepumpensiebe zu überprüfen. Beim Kondensations-Wäschetrockner sollte auch immer das Kondenswasser kontrolliert und gegebenenfalls in den Ausguss entsorgt werden.

Das Energielabel

Jeder im Geschäft angebotene Wäschetrockner heutzutage muss mit einem Energieetikett versehen sein. Das informiert vorab und auf einen Blick über die wichtigsten technischen Daten.

Was diese Zahlen genau bedeuten:

(Quelle: Stiftung Warentest)

Seit Mai 2013 müssen Wäschetrockner mit einem neuen Energielabel versehen sein. Das europaweit einheitliche Etikett informiert über die wichtigsten technischen Daten. Es basiert auf Verordnungen der Europäischen Kommission. Sie gelten für alle EU-Mitglieder. Im Mittelpunkt stehen die jährlichen Verbrauchswerte für Strom. Kunden sollen auf einen Blick erkennen, ob sie einen Sparfuchs oder einen Verschwender vor sich haben.

Von Grün bis Rot

Die Sieben Farbbalken kennzeichnen die Effizienzklassen von A+++ bis D. Das A+++ steht für die beste und günstigste Klasse, und D für die schlechteste und verbrauchsintensivste Klasse. Die Farbskala ist von Dunkelgrün für sparsamste Geräte bis Tiefrot für die absoluten verschwenderischen Geräte. Neugeräte im Handel müssen heute mindestens die Anforderungen der Effizienzklasse C erfüllen und ab November 2015 sogar mindestens der Klasse B.

Die Beste Klasse ist A mit drei Plus

Seit Anfang 2013 ist die beste und Energieeffizienteste Klasse das A+++. Um diese Klasse zu erreichen, muss der jährliche Stromverbrauch etwa 60% weniger betragen als mit einem Wäschetrockner der Energieeffizienzklasse A. Diese Werte werden im Standard Baumwolle-Programm ermittelt.

160 Mal Trocknen im Jahr

Der daraus zu erwartende Stromverbrauch berechnet sich auf einer Basis von 160 Trockenzyklen im Jahr, bei unterschiedlichen Füllmengen. 
Die maximale Beladung bezieht sich immer auf das Standard Baumwolle Programm. Beim Gerätetyp zeigt das Label an, ob es sich um einen Kondensations-, Abluft-oder gasbetriebenen Wäschetrockner handelt. Bei den Kondensations-Wäschetrocknern wird die Kondensations-Effizienzklasse mit A für Beste und G für Schlechteste angegeben. Zudem wird gezeigt wieviel Kondenswasser im Behälter gesammelt wird und wieviel in den Raum entweicht. Daher gilt, je höher die Kondensations-Effizienzklasse, umso besser. Den Lärmpegel beim Trocknen gibt das Label in Dezibel an, dies sagt aus wie laut der Wäschetrockner arbeitet.

Wie die Werte zustande kommen

Die Label Verordnung der EU kommt aus Brüssel und schreibt Normprüfungen und Rechenformeln vor. Mit diesen müssen dann die Hersteller der Wäschetrockner arbeiten. Und auch die Stiftung Warentest benutzt diese Vorgaben häufig bei ihren Tests. Aber wieviel letztendlich der einzelne Wäschetrockner im Alltag tatsächlich verbraucht oder wie laut er arbeitet, hängt sehr stark von der individuellen Nutzung ab.

Ohne Label keine Werbung

Das Energieeffizienz-Label muss im Geschäft gut sichtbar außen am Gerät kleben. Daher reicht es nicht, das Label einfach in die Gebrauchsanleitung oder in die Trommel zu legen. Auch ohne die Label-Klasse dürfen Händler heute nicht mehr für den Wäschetrockner werben. Egal ob Prospekte, Anzeigen oder Online Shops: Wenn Preise oder die technischen Infos beim Produkt angegeben sind, muss auch immer die Energieeffizienzklasse dabei stehen.